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Lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab Kalenderjahr 2017

Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitsnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Verordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt zu bewerten. Dies gilt ab 1. Januar 2014 gemäß § 8 Abs. 2 Satz 8 EStG auch für Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer während einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung vom Arbeitgebern oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten zur Verfügung gestellt werden, wenn der Preis der Mahlzeit 60 Euro nicht übersteigt.

Der Wert für die Mahlzeiten, die ab Kalenderjahr 2017 gewährt werden, beträgt

  • für ein Mittag- oder Abendessen 3,17 Euro,
  • für ein Frühstück 1,70 Euro.

Quelle: BMF, Schreiben IV C 5 – S 2334 / 16 / 10004 vom 08.12.2016

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